zwei Länder, zwei Städte, zwei Veranstaltungen, ein Datum


Jedes Jahr am letzten Augustwochenende und immer mit einem reichhaltigen künstlerischen Programm sowie  mit der Anknüpfung an die Geschichte der Stadt - das macht das Zgorzelecer Jakuby-Fest aus. Es ist zugleich die Zwillingsveranstaltung  zum  in derselben Zeit stattfindenden Altstadtfestes. Die beiden Feste bilden damit  eine große grenzüberschreitende deutsch-polnische Veranstaltung.

Der Name Jakuby knüpft an den wohl bekanntesten Bürger der Stadt - Schuhmacher und Theosophen - Jakob Böhme an , der im  ältesten Stadtteil von Zgorzelec, in der Neißevorstadt, lebte. Während des Festes verwandelt sich die reizvolle Neißevorstadt in eine mit Musik, Straßentheater, Tanz und Geschichte gefüllte Bühne. An der Altstadtbrücke  bieten Handwerker ihre Erzeugnisse an und auf Wiesen an der Neiße präsentieren sich Ritterbrüderschaften und historische Rekonstruktionsgruppen.

Der Impuls für diese Veranstaltung war die Wiedererrichtung der im Jahre 1945 vernichteten Altstadtbrücke, die seit  2004 die beiden Neißeufer  und zugleich die Zgorzelecer Neißevorstadt mit der Görlitzer Altstadt wieder verbindet.